Bronx Brothers
1987 |
Acht
Kapuziner machen den ersten Schritt für eine neue Gemeinschaft,
die im Geist des hl. Franz von Assisi unmissverständlich und klar
für eine persönliche und gemeinschaftliche Erneuerung und
Reform der Kirche arbeiten will. Bewusst siedeln sie sich in der Bronx an – einem Stadtteil New Yorks mit großer Armut und vielen Nöten. Ihr äußeres Kennzeichen sind ein grauer Habit mit Kapuze und zumeist ein langer Bart. In den Konstitutionen der Gemeinschaft heißt es: „Materielle Armut, manuelle Handarbeit, vollkommener Verzicht auf Eigentum auf Immobilien, reife und gläubige Keuschheit, ein aktiver und verantwortlicher Gehorsam, einfacher Lebensstil und engagiertes Zupacken mit den materiell Armen und Mittellosen sind die hauptsächlichen Bestandteile dieser Reform.“ |
1999 |
Die Gemeinschaft der Franziskaner von der Erneuerung wird durch die Kirche als ein religiöses Institut diözesanen Rechts anerkannt. |
heute |
Über 100
Brüder und Schwestern leben in den USA, in England und Honduras
– immer da, wo die Not am größten ist. Inzwischen sind
sie auch bekannt als die „Gray friars“ oder „Bronx
brothers“. Sie bezeichnen ihr Leben und ihr Engagement selbst als katholisch, franziskanisch, kapuzinisch, kontemplativ, prophetisch, apostolisch, brüderlich und für das Leben. Ihre Mission sehen sie im Dienst an den Armen und in der Evangelisation. Sie unterhalten Anlaufstellen für Wohnungslose, Suppenküchen, Kleiderkammern, setzen sich gegen Abtreibung ein und engagieren sich in Gemeindemissionen, Einkehrtagen, religiöser Bildung durch die Verkündigung der Frohen Botschaft mit Predigten und auch mit Musik. Sie arbeiten besonders für die Armen und für die Jugendlichen (Youth 2000). Der Gemeinschaft gehören Laienbrüder und Priester an. Patronin der Gemeinschaft ist Unsere Liebe Frau von Guadelupe. |